Arbeitskreis edaKI

DruckversionPer E-Mail sendenPDF-Version

Ziele des Arbeitskreises edaKI

Der Arbeitskreis edaKI ist eine Initiative des edacentrum und wird im Rahmen des Verwertungskonzeptes aus den geförderten Projekten modularKI (01MK19026A-C) sowie PEDAL (16ES0288) aufgebaut.

KI als Querschnittsthema über mehrere Anwendungsdomänen
Sein übergeordnetes Ziel ist, Forschungsergebnisse schneller in die betriebliche FuE-Praxis zu bringen und somit eine Innovationsbeschleunigung im Entwicklungsprozess zu erreichen, d.h. eine möglichst unverzügliche Nutzung innovativer mikroelektronischer Optionen für die Entwicklung und Herstellung des Endprodukts. Dazu wird die Optimierung aller Entwicklungsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette angestrebt, die von der Mikroelektronik über die Komponenten- und Systeme bis zum fertigen Automobil reicht. Begreift man die Wertschöpfungskette in Analogie zum Staffellauf in der Leichtathletik als „Innovationsstaffel“, so wird der gedankliche Ansatz noch deutlicher. Darüber hinaus soll mit Hilfe einer starken Vernetzung der ganzen Wertschöpfungskette die traditionelle sequentielle Nutzung von Innovationen zu einer parallelen, gleichzeitig stattfindenden Arbeit an den einzelnen Innovationsteilen entwickelt werden. Notwendig ist in diesem Rahmen eine Erfassung des Status Quo und dessen Analyse, woraus sich die geeigneten Maßnahmen ableiten lassen. Optimierungsmöglichkeiten werden dabei sowohl auf lokaler, technischer Ebene als auch auf interdisziplinären Prozesseben erwartet. Für die Umsetzung der ermittelten Maßnahmen werden Kooperationsprojekte angestrebt. Ziel ist, dass die als Entwicklungsergebnis der Projekte erwarteten Methoden und Werkzeugen Eingang in das operative Geschäft der Industrie finden.

Der Arbeitskreis versteht sich dabei allerdings nicht als ein rein industrieller, nationaler Arbeitskreis. Durch die Mitarbeit von Forschungseinrichtungen, die internationale Ausrichtung und die Initiierung von F&E-Projekten als Maßnahmen zur Erreichung der technischen Ziele differenziert sich der Arbeitskreis von bereits bestehenden Arbeitsgruppen anderer Organisationen.

Mitgliedschaft

Aufnahmeberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt des Aufnahmeantrags eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben und hier relevante Forschungsaktivitäten im Sinne der Ziele des Arbeitskreis edaKI durchführen sowie Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Vereine mit Aktivitäten im Sinne der Ziele des Arbeitskreises edaKI. Der Nutzen der F&E-Aktivitäten sowohl der Unternehmen als auch der Hochschulen und Forschungsinstitute muss signifikant in der EU erfolgen. Weitere Voraussetzung für die Aufnahmeberechtigung ist eine reguläre Mitgliedschaft des Antragstellers im edacentrum e.V.

Für weitere Details zur Mitgliedschaft fordern Sie bitte das Regelwerk des Arbeitskreises edaKI über unsere Kontaktadressen an.

Mitglieder

Die Mitglieder des Arbeitskreises edaKI sind (Stand 03/2020):

  • edacentrum GmbH
  • Fraunhofer Gesellschaft, vertreten durch die Fraunhofer-Institute für Angewandte Informationstechnik FIT sowie Elektronische Nanosysteme ENAS
  • IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH
  • Infineon Technologies AG
  • InnoZent OWL e.V.
  • Robert Bosch GmbH
  • System Integration Laboratory GmbH
  • Zuken GmbH

Gegenwärtig wird der Arbeitskreis edaKI durch seinen gewählten Sprecher Werner John (SIL) vertreten. 

Kontakt

Dieter Treytnar
edacentrum GmbH
Schneiderberg 32
30167 Hannover
fon +49 511 762-19687
fax +49 511 762-19695
treytnaratedacentrum [dot] de