Projekte: Allgemeines

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Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Entwurfsmethoden und -werkzeugen ist eine entscheidende Grundlage für die wirtschaftliche Nutzung aller neuen Fertigungstechnologien der Mikroelektronik. Diese Weiterentwicklung ist daher auch unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung von mikroelektronischen Systemen zur Bewältigung  der zentralen gesellschaftlichen Problemfelder unserer Zeit.

Um hierzu beizutragen, unterstützt und begleitet das edacentrum nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E-Projekte) auf dem Gebiet des Entwurfs mikroelektronischer Schaltungen und Systeme. Darüber hinaus unterstützt das edacentrum so genannte Clusterforschungsprojekte, die die Kompetenz führender Forschungseinrichtungen bündeln, um grundlegend neue Ansätze für die industrielle Forschung vorzubereiten.

Eine Liste der vom edacentrum unterstützen aktuellen Projekte finden Sie hier.

Deutsche Projekte

In enger Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das edacentrum den Aufbau und die Durchführung eines großen deutschen F&E-Programms aktiv mit gestaltet. In den Jahren 2002 bis 2011 gehörten dazu mehr als 30 industriegeführte F&E-Projekte rund um den Mikroelektronikentwurf, von Methoden über Werkzeuge bis hin zur Anwendung. Neben diesen industriegeführten F&E-Projekten begleitet das edacentrum im nationalen Rahmen  auch so genannte EDA-Clusterforschungsprojekte. Beide Projektarten werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Rahmenprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovationen" unterstützt.

Deutsche F&E-Projekte

In Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&E-Projekten) werden Aufgabenstellungen behandelt, die aus den Anforderungen der deutschen Industrie und vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung in der Mikroelektronik und wichtigen Anwendungen erwachsen. Firmen oder das edacentrum unterbreiten Vorschläge für notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die im Interesse der deutschen Volkswirtschaft durchgeführt werden sollten und kurzfristig zu wirksamen Ergebnissen führen. In den Halbleiterfirmen und Designhäusern werden die dabei entstehenden Projektergebnisse unmittelbar in neuen Chipentwicklungen Eingang finden und darüber hinaus eigene Anstrengungen auf den erforschten Gebieten anregen.

Das edacentrum betreut derzeit die hier gelisteten deutschen F&E-Projekte.

Clusterforschungsprojekte

Ziel der Aktivitäten der EDA-Clusterforschung ist es, die EDA-Forschungskompetenz in Bereichen mit zentraler Bedeutung für die deutsche Industrie zu bündeln, auszubauen und zu verstärken sowie einen intensiven Dialog der führenden Forschungseinrichtungen mit der Industrie zu erreichen. Damit werden grundlegend neue Ansätze für die industrielle  Forschung vorbereitet.

Mit einem Vorlauf von 5-8 Jahren bis zum Einsatz bei der Produktentwicklung konzentrieren sich die Clusterforschungsprojekte auf äußerst innovative und damit auch risikobehaftete Ansätze, gewährleisten aber mit Hilfe von Industriepartnern die Ausrichtung der Arbeiten am industriellen Bedarf. Die Industriepartner unterstützen die Clusterforschungsprojekte sowohl finanziell als auch mit intensiver fachlicher Begleitung. Beides wird durch das edacentrum organisiert.

Das edacentrum betreut derzeit die hier gelisteten Clusterforschungsprojekte.

Rahmenprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovation"

Die Förderaktivitäten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zielen darauf ab, die technologische Spitzenstellung Deutschlands im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu festigen und auszubauen. Darüber hinaus soll die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs-, Produktions- und Arbeitsplatzstandortes Deutschland sowohl branchenbezogen als auch branchenübergreifend durch IKT gesichert und erhöht werden.

Die Forschungsförderung von BMBF und BMWi wird auf in Deutschland starke Anwendungsfelder/Branchen ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße IKT-getrieben sind. Neben der IKT-Wirtschaft selbst sind dies Automobil, Maschinenbau, Medizin, Logistik und Energie. Wesentliche Grundlage für Innovationen auf diesen Feldern sind (anwendungsorientierte) Forschungs- und Entwicklungsergebnisse im Bereich der Basistechnologien Elektronik und Mikrosysteme, Softwaresysteme und Wissensverarbeitung sowie Kommunikationstechnik und Netze.

Das Forschungsprogramm IKT 2020 ist der Beitrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für das in der Hightech-Strategie und im Aktionsprogramm "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" identifizierte Handlungsfeld "Forschungsförderung". Es ist das Angebot an Wissenschaft und Wirtschaft, die Zukunft der IKT-Forschung gemeinsam zu gestalten.

In den Jahren 2001- 2008 wurde im Rahmen des Förderkomplexes "Ekompass" gefördert.

Verwendung von Förderkennzeichen (FKZ) und Logos

Zahlreiche Präsentationen und Veröffentlichungen entstehen im Rahmen der geförderten Projekte und sprechen für deren Erfolg. Die Bekanntmachung der Ergebnisse ist ein wichtiger Teil der Arbeiten – nicht nur, weil die Wissenschaft von der Veröffentlichung der Ergebnisse profitiert, sondern auch für die Öffentlichkeitsarbeit. EDA ist ein wichtiges Thema, das den wirtschaftlichen Standort Deutschland stärkt und von der Politik gefördert wird und auch weiterhin gefördert werden soll. Umso wichtiger ist es, dass diese Förderung auch sichtbar wird – gerade wenn solche Erfolge aufzuweisen sind. Darum denken Sie bei Ihren Präsentationen, Flyern, Postern und Papern daran, das Förderkennzeichen und das Logo des Fördergebers aufzuführen. Nicht nur eine kleine aber entscheidende Geste, von der wir alle profitieren, sondern auch Teil der für die geförderten Projekte geltenden Nebenbestimmungen.

Die folgenden Formulierungen wurden mit dem Projektträger abgestimmt und entsprechen den geforderten Inhalten.

  • Formulierung für Web-Seiten (deutsch):
    Das Projekt <Projektkürzel> wird unter dem Förderkennzeichen <Förderkennzeichen> im Förderprogramm IKT 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
  • Formulierung für Veröffentlichungen (deutsch):
    Diese Arbeit ist im Projekt <Projektkürzel> entstanden. <Projektkürzel> wird unter dem Förderkennzeichen <Förderkennzeichen> im Förderprogramm IKT 2020 teilweise durch das BMBF gefördert.
  • Formulierung für Veröffentlichungen (englisch):
    This work has been developed in the project <project shortcut>. <project shortcut> (project label: <project label>) is partly funded by the German ministry of education and research (BMBF) within the research programme ICT 2020.
  • Formulierung für Veröffentlichungen (englisch, Unterauftrag):
    This work has been supported within a subcontract between the <XXX> GmbH and the <YYYS>. This contract is part of the Project "<Projektname>", (<Projektkürzel>), <Förderkennzeichen>.

 

Internationale Projekte

Auf europäischer Ebene werden insbesondere solche Projekte durchgeführt, die für die Erreichung der Ziele auf die Beteiligung internationaler Partner angewiesen sind. Beispielsweise ist dies der Fall, wenn die Projektergebnisse auch Eingang in die Standardisierung finden sollen. Das edacentrum begleitet europäische F&E-Projekte, die im Rahmen der Förderprogramme der Europäischen Kommission oder  im Rahmen der CATRENE- und ENIAC-Programme durchgeführt werden.

Das edacentrum ist derzeit als Koordinator bzw. Partner in den hier gelisteten internationalen Projekten beteiligt.

EU-Projekte

Eines der wichtigsten Unterprogramme des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission ist das Programm Cooperation. Die Einteilung der Projekte, jeweils mit eigenem definiertem maximalen Budget, erfolgt in

  • Collaborative Projects, darunter
    "Large-scale integration projects (IP)" und
    "Small or medium focused research actions: Specific Targeted Research Project
    (STReP)"
  • Network of Excellence (NoE)
  • Coordination and Support Action (CSA), darunter
    "Coordination or networking actions (CA)" und
    "Support actions (SA)"

Während sich die Collaborative Projects auf die Forschung und Entwicklung konzentrieren, steht das „Netzwerken“ und die Unterstützung der Expertengemeinschaft bei den NoEs und CSAs im Fokus.

ENIAC-Projekte

Im Rahmen des europäischen Förderprogramms ENIAC werden die Arbeiten der Projektpartner jeweils im Rahmen der entsprechenden nationalen Förderprogramme gefördert. Diese nationale Förderung wird durch eine zusätzliche Förderung der Europäischen Kommission ergänzt. Die Arbeiten der deutschen Projektpartner werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eigenständiges nationales Projekt innerhalb des Rahmenprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovationen" unterstützt.

Das edacentrum arbeitet sowohl bei der Initiierung neuer Projekte als auch bei der Durchführung der Projekte eng mit der ENIAC-Organisation zusammen und ermöglicht so eine möglichst effiziente Realisierung von ENIAC-Projekten mit deutscher Beteiligung.

CATRENE-Projekte

Im Rahmen des europäischen Förderprogramms CATRENE werden die Arbeiten der Projektpartner jeweils im Rahmen der entsprechenden nationalen Förderprogramme gefördert. Die Arbeiten der deutschen Projektpartner werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eigenständiges nationales Projekt innerhalb des Rahmenprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovationen" unterstützt.

Das edacentrum arbeitet sowohl bei der Initiierung neuer Projekte als auch bei der Durchführung der Projekte eng mit der CATRENE-Organisation zusammen und ermöglicht so eine möglichst effiziente Realisierung von CATRENE-Projekten mit deutscher Beteiligung.