Hannover Messe 2016: EffektiV präsentiert Exponat zur funktionalen Sicherheit

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Vom 25. bis 29. April stellte das EffektiV Projekt vertreten durch das Heinz Nixdorf Institut (Universität Paderborn) auf der Hannover Messe seine neuesten Forschungsstände zu Industrie 4.0 vor. Am Beispiel eines Roboterarms veranschaulichten die Verantwortlichen neue Verfahren und Werkzeuge zum virtuellen Stresstest von Motion-Control-Systemen.

Die Industriemesse, die in diesem Jahr mit dem Partnerland USA veranstaltet wurde, konnte 5.200 Aussteller aus 75 Ländern willkommen heißen.  Mehr als 190.000 Besucher kamen zu der Messe, um die Exponate und Stände der Aussteller in Augenschein zu nehmen.

Am Gemeinschaftsstand des Spitzenclusters „it’s OWL – Intelligente Technische Systeme“ stellte das Heinz Nixdorf Institut gemeinsam mit der Infineon Technologies AG, der Robert Bosch GmbH, dem C-LAB der Universität Paderborn und der TU München neue Testverfahren zur funktionalen Sicherheit von Motion-Control-Systemen vor. Zur Veranschaulichung möglicher Fehlfunktionen diente ein Roboterarm.

Motion-Control-Systeme regeln in Fertigungsanlagen u.a. Förderbänder und Roboter. Sie können bei einer Fehlfunktion nicht nur Bauteile zerstören, sondern im schlimmsten Fall sogar Menschen verletzen. Daher ist es besonders wichtig, Fehler frühzeitig zu identifizieren.  Die auf der Messe präsentierten Werkzeuge und Verfahren beinhalten Techniken für eine schnelle und präzise Fehlereffektsimulation auf Basis virtueller Prototypen.

Das Exponat zog die Aufmerksamkeit vieler Besucher auf sich, darunter NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Außerdem besuchten mehrere Länderdelegationen und Schülergruppen den Messestand. Dr. Wolfgang Müller (Fachgruppe Schaltungstechnik, Heinz Nixdorf Institut) zog nach der Hannover Messe eine durchweg positive Bilanz: „Es ist uns gelungen, Interesse für unsere Forschung zu wecken und wir konnten viele wichtige, neue Kontakte knüpfen.“

Fotomaterial:

EffektiV bei der Hannover Messe 2016

Partner des EffektiV Projekts vor dem Roboterarm Demonstrator mit Frau Dr. Hemmerling vom Projektträger (v.l.n.r. Dr. Andreas von Schwerin, Prof. Dr. Oliver Bringmann, Sebastian Reiter, Dr. Jan-Hendrik Oetjens, Dr. Andreas Vörg, Frau Dr. Sabine Hemmerling, Peer Adelt, Dr. Daniel Große, Dr. Wolfgang Müller)

Der Vorstandsvorsitzende des Heinz Nixdorf Instituts, Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt, demonstrierte NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze den entwickelten Roboterarm.

Der Vorstandsvorsitzende des Heinz Nixdorf Instituts, Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt, demonstrierte NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze den entwickelten Roboterarm.

Auch NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze konnte sich für die vorgestellten Testverfahren zur funktionalen Sicherheit von Motion-Control-Systemen begeistern.

Auch NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze konnte sich für die vorgestellten Testverfahren zur funktionalen Sicherheit von Motion-Control-Systemen begeistern.

Auch NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze konnte sich für die vorgestellten Testverfahren zur funktionalen Sicherheit von Motion-Control-Systemen begeistern.

Dr. Wolfgang Müller im Gespräch mit interessierten Besuchern am Stand des Heinz Nixdorf Instituts auf der Hannover Messe.

Dr. Wolfgang Müller im Gespräch mit interessierten Besuchern am Stand des Heinz Nixdorf Instituts auf der Hannover Messe.

Das Heinz Nixdorf Institut ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Universität Paderborn. Ziel ist es, die Forschung auf anwendungsnahen Gebieten der Informatik und Ingenieurwissenschaft zu stärken. Im Zentrum stehen technische Systeme, die auf dem Zusammenwirken von Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Informatik beruhen. Typisch für derartige Systeme sind Erzeugnisse der Informations- und Kommunikationstechnik, der Verkehrstechnik, des Maschinenbaus und der Medizintechnik. Am Institut wirken neun Professoren mit etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Pro Jahr promovieren hier etwa 20 Nachwuchswissenschaftler/innen.