3. Symposium Mikroelektronik sendet Appell an die Bundespolitik

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Am 25. und 26. September hat das 3. Symposium Mikroelektronik in der Sächsischen Staatskanzlei in Berlin stattgefunden. Die mit hochkarätigen Vertretern aus der deutschen Industrie und Politik besetzte Veranstaltung stand unter dem Motto „Innovationsmotor für den Hightech-Standort Deutschland“ und appellierte an die Vertreter der Politik in Berlin: Es gelte in Zukunft die Schlüsseltechnologie Mikroelektronik im Sinne des Hochtechnologie-Standorts Deutschland besonders zu untersützen.

Die Veranstaltung begann am 25. September mit einer Podiumsdiskussion im Rahmen eines parlamentarischen Abends. Andreas Lämmel, MdB, Peter Bauer zu dem Zeitpunkt noch Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG, Elmar Frickenstein, Bereichsleiter Elektrik/Elektronik der BMW Group und Prof. Sabine von Schorlemer, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst diskutierten über die Bedeutung der Mikroelektronik für den Standort Deutschland und über sinnvolle Ansätze, diese Schlüsseltechnologie zu fördern.

Am Folgetag gab es zahlreiche Vorträge von Top-Managern der deutschen Industrie, darunter Klaus Meder von der Robert Bosch GmbH, Reinhard Ploss von der Infineon Technologies AG und Prof Hermann Eul von Intel Mobile Communications GmbH. Das Themenspektrum des Symposiums reichte von der industriellen Umsetzung von Technologien über „More than Moore“ bis zu der deutschen Industriepolitik und der KET-Strategie (KET: Key Enabling Technologies) der EU. Die Botschaft des Symposiums, das von VDE, der VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (GMM) und BITKOM mit Unterstützung des edacentrum veranstaltet und organisiert wurde, war eindeutig: Es gilt, die gute deutsche Position in der Systemkompetenz über die gesamte Wertschöpfungskette vom Chip bis zur Anwendung weiter auszubauen, um die beachtliche Hebelwirkung der Mikroelektronik für nahezu alle Industriebereiche zu nutzen.

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