HERKULES: Hardwareentwurfstechnik für Null-Fehler-Designs

Ziel von HERKULES ist es, einen Großteil der bei der Verifikation der Kommunikationsstruktur von System-On-Chip (SoC) anfallenden Aufgaben formal durchzuführen, unter maximaler Nutzung der Ergebnisse der Projekte Valse- und Valse-XT höchste Qualität mit überlegener Produktivität zu koppeln und diese Qualität zu einem Produktvorteil zu machen. Für die Verifikation des Gesamtsystemkonzepts wird die simulationsbasierte Verifikation weiterhin benötigt werden. Sie wird aber durch HERKULES-Techniken von einer Fülle von Aufgaben der Codeverifikation entlastet, die so weit besser bewältigt werden können. Die in HERKULES entwickelten technischen Verfahren sollen methodisch so aufbereitet werden, dass sie sowohl für Anbieter von integrierten Schaltungen als auch deren Anwender bzw. Integratoren insbesondere unter dem hohen Qualitäts-erfordernis „Null-Fehler-Design“ einsetzbar werden. Dabei sollen verschiedene Sichtweisen auf die Verifikationsaufgabe berücksichtigt werden. Neben der rein technischen Betrachtung wird beschrieben werden, wie Verifikationsprojekte unter Einbeziehung von HERKULES-Technologie zu planen und zu überwachen sind.

Einordnung in die edaMatrix

HERKULES in der edaMatrix
Projektkoordination:
Alcatel-Lucent Deutschland AG
Dr. Hans-Werner Sahm
Projektmanagement:
Technische Universität Chemnitz
Prof. Dr. Ulrich Heinkel
Projektpartner:
Alcatel-Lucent Deutschland AG
Concept Engineering GmbH
Infineon Technologies AG
Melexis GmbH
Robert Bosch GmbH
Forschungspartner:
Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik - Systeme gGmbH
Technische Universität Chemnitz - Professur Schaltkreis- und Systementwurf (SSE)
Technische Universität Kaiserslautern
Universität Duisburg-Essen - Dependability of Computing Systems
Universität Bremen - Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur
Universität Karlsruhe - Fakultät für Elektrotechnik & Informationstechnik
Förderkennzeichnen:
01 M 3082
Laufzeit:
01.12.2006 - 30.11.2009
Homepage:
http://www.edacentrum.de/herkules/