ANASTASIA+: Sprachbasierter Entwurf und Reuse für Anwendungen im Mixed-Signal

Ziel des Projekts ist es, durchgängige Top-Down-Entwurfsmethoden für integrierte analoge und Mixed-Signal-Systeme (A/MS-Systeme) zu entwickeln und erhebliche Fortschritte im Bereich der Entwurfsautomatisierung für A/MS-Systeme sowie der Wiederverwendung von Schaltungsblöcken zu erzielen. Die Motivation für die geplanten Arbeiten ist es, die Lücke im industriellen Entwurfsablauf zwischen Systemspezifikation und -entwurf einerseits sowie dem Schaltungsentwurf auf Blockebene andererseits zu schließen. Zu diesem Zweck wird ein in allen Ebenen von der Systemspezifikation bis zum Layout durch Werkzeuge und Entwurfsmethoden unterstützter Ablauf benötigt, der mit den im digitalen Schaltungsentwurf verfügbaren EDA-Methoden vergleichbar ist. Um dieser Forderung nachzukommen, wollen die Projektpartner neue Methoden und Werkzeuge entwickeln. Diese sollen den Top-Down-Entwurf und die Bottom-Up-Verifikation von A/MS-Systemen mit Hilfe von Mixed-Mode/Mixed-Level-Simulation in einer konsistenten Entwurfs- und Simulationsumgebung ermöglichen. Die Projektarbeit konzentriert sich hauptsächlich auf Anwendungen aus der Automobilelektronik und der drahtlosen Telekommunikation.

Projektkoordination:
Infineon Technologies AG
Irmtraud Rugen-Herzig
Projektpartner:
Analog Microelectronics GmbH
Atmel Germany GmbH
Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
Infineon Technologies AG
Melexis GmbH
Robert Bosch GmbH
sci-worx GmbH
Forschungspartner:
Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gGmbH
Technische Universität München
Universität Dortmund
Eberhard Karls Universität Tübingen - Technische Informatik (TI)
X-Fab Semiconductor Foundries AG
Förderkennzeichnen:
01 M 3050
Laufzeit:
01.12.2000 - 31.12.2002
Homepage:
http://www.edacentrum.de/anastasia/
MEDEA+ Projekt:
Dieses Projekt wird auch von MEDEA+ unter der Bezeichnung A510 gefördert.