Der Entwurf von integrierten Schaltungen stellt höchste Anforderungen an Entwicklungsingenieure und an die von ihnen verwendeten Entwurfsmethoden und -werkzeuge. Dazu gehören die effiziente und herstellungsorientierte Entwicklung von sicheren, sparsamen, robusten und zuverlässigen Systemen von hoher Komplexität in sehr kleinen Strukturen (< 90 nm) und insbesondere der Entwurf von Analogund Mixed-Signal-Schaltungen.
Um Lösungsansätze für solche zentralen
Herausforderungen auszutauschen, wurde im Jahr 2002 der „Ekompass-Workshop“ ins Leben gerufen.
Die jährliche Frühjahrsveranstaltung diente seitdem der Ergebnispräsentation für
EDA-Forschungsprojekte, die im Rahmen des Förderkomplexes „Ekompass*“ vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt werden. Als Veranstalter hat sich das edacentrum
entschlossen, das seit vier Jahren erfolgreiche Veranstaltungskonzept auszubauen und in den
„edaWorkshop“ einfließen zu lassen.

Eine wesentliche Neuerung des Konzeptes besteht in der
Öffnung der Veranstaltung für die gesamte deutsche EDA-Gemeinschaft. Ein Programmkomitee mit
führenden EDA-Experten aus Industrie und Forschung wird eine hohe Qualität der angenommenen
Beiträge gewährleisten, die in einem Tagungsband veröffentlicht werden. Die Veranstaltung wird
vom edacentrum in Zusammenarbeit mit dem BMBF, der DLR und der
GI/GMM/ITG-Kooperationsgemeinschaft „Rechnergestützter Schaltungs- und Systementwurf“
organisiert.
Wie der Ekompass-Workshop findet auch der edaWorkshop im Courtyard Marriott Hotel
in Hannover statt, welches durch seine Lage direkt am Nordufer des Maschsees eine den Austausch
stimulierende Atmosphäre schafft.
* Der Förderkomplex „Entwurfsplattformen komplexer
angewandter Systeme und Schaltungen” (Ekompass) ist vom BMBF zur Stimulation von
EDA-Forschungsaktivitäten zur Lösung aktueller und zukünftiger Probleme im elektronischen
Schaltungsentwurf eingerichtet worden. Dabei werden die für die Wettbewerbsfähigkeit der
deutschen Industrie wichtigen Bereiche durch ein gemeinsames Vorgehen von Industrie, Forschung
und öffentlicher Hand gestützt.
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