Der edaWorkshop als die zentrale deutsche EDA-Veranstaltung bietet beste Voraussetzungen für die Publikation und Diskussion von anwendungsnahen EDA-Forschungsergebnissen. Die ausgewogene Präsenz von Industrie und Forschung schafft ideale Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit wissenschaftlichem Anspruch. Besonders hervorzuheben ist die starke Präsenz führender Industrieunternehmen, die vielfältige Kooperationen zur Überführung von Forschungsergebnissen in einen wirtschaftlichen Nutzen ermöglicht.
Gleichzeitig ist der edaWorkshop auch die zentrale Veranstaltung zum Ergebnisaustausch für alle vom BMBF geförderten EDA-Projekte. Er dient der Kommunikation zwischen EDA-Fachleuten und dem Fördergeber und unterstützt den Ergebnistransfer bei öffentlich geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 konnte der erfolgreiche Workshop jährlich mehr als 100 Teilnehmer anziehen.
Die zweitägige Veranstaltung hält die Balance zwischen Information und Kommunikation. Sie bietet nicht nur eine große Palette von Vorträgen zu Fachthemen und EDA-Forschungsprojekten, sondern auch ausführliche Gelegenheiten für fachliche Gespräche und zum Networking. Eine umfangreiche Posterausstellung mit Forschungsergebnissen, in der auch Demonstratoren und Prototypen vorgestellt werden bietet hierzu ideale Rahmenbedingungen. Auf dem edaWorkshop in Hannover treffen Sie Ihre Kollegen und gute Bekannte, aber auch diejenigen, die Sie bisher nur über Telefon und E-Mail kennen. Darüber hinaus werden Sie auch die Gelegenheit haben, neue Kontakte insbesondere zu Industriepartnern zu knüpfen.
Der edaWorkshop wird vom edacentrum zusammen mit dem BMBF, der DLR und der GI/GMM/ ITG-Kooperationsgemeinschaft „Rechnergestützter Schaltungs- und Systementwurf“ organisiert.
Der Entwurf von integrierten Schaltungen und Systemen stellt höchste Anforderungen an Entwicklungsingenieure und an die von ihnen verwendeten Entwurfsmethoden und -werkzeuge. Dazu gehören die effiziente und herstellungsorientierte Entwicklung von sicheren, sparsamen, robusten und zuverlässigen Systemen von hoher Komplexität, mit sehr kleinen Strukturen und insbesondere der Entwurf von Analog- und Mixed-Signal-Schaltungen.
Um EDA-Forschungsaktivitäten zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu stimulieren, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Förderkomplex für Entwurfsplattformen komplexer angewandter Systeme und Schaltungen. Dabei werden die für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie wichtigen Zweige durch ein gemeinsames Vorgehen von Industrie, Forschung und öffentlicher Hand gestützt
Der Förderkomplex beinhaltet die EDA-Beiträge zu den in dem BMBF-Forschungsprogramm für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT2020) aufgeführten Themen. Das Programm ist auf fünf Anwendungsfelder mit hoher Wertschöpfung und hohem Arbeitsplatzpotential fokussiert. Im Einzelnen sind das Automobil/Mobilität, Maschinenbau/Automatisierung, Gesundheit/Medizintechnik, Logistik/Dienstleistungen und Energie/Umwelt.
Der edaWorkshop ist die zentrale Plattform zur Präsentation und zum Austausch der Lösungsansätze und Ergebnisse aus den dem „IKT 2020“-Programm zugeordneten EDA-Projekten. Diese werden eingeladen, ihre Ergebnisse in Vorträgen und Postern vorzustellen. Dabei soll der Anwendungsbezug zu den gesellschaftlich relevanten Themenbereichen (s. IKT 2020) im Mittelpunkt stehen.
Gleichzeitig ist der edaWorkshop ein wissenschaftlicher Workshop, auf dem auch andere für EDA relevante Forschungsergebnisse dargestellt werden können und sollen. Durch die einzigartige Kombination von Wissenschaft und Anwendung ergeben sich vielseitige Chancen zum Dialog sowie zur Vorbereitung einer industriellen Verwer-tung von Forschungsergebnissen.